Mauricio Hölzemann + Pierre-Yves Delannoy
Running away is easy,
it’s the leaving that’s hard
19.9.–18.10.26
Zur Eröffnung am Samstag, 19. September, 18:30 Uhr, laden wir Sie und ihre Freund*innen herzlich ein. Einführend spricht Christian Thöner mit Mauricio Hölzemann und Pierre-Yves Delannoy über deren Arbeit.
Das frühe Verlassen der kleinstädtischen und ländlichen Heimat bildet den Ausgangspunkt der einstündigen Videoarbeit „Running away is easy, it’s the leaving that’s hard“ (2025) von Mauricio Hölzemann und Pierre-Yves Delannoy. Die beiden Künstler sind ein Liebespaar. Neben ihren jeweiligen künstlerischen Praxen arbeiten sie auch als Duo. In ihrer Auseinandersetzung mit Zugehörigkeit und Identität verbinden sie dokumentarische Nähe, Fiktion und Humor.
Für die im Kunstverein gezeigte Arbeit kehrten beide gemeinsam dorthin zurück, wo sie aufgewachsen sind: nach Filderstadt in Baden-Württemberg und Châlons-en-Champagne in Frankreich. Mit großem zeitlichem Abstand begegnen sie dort der eigenen Vergangenheit und lassen den jeweils anderen an ihren Erinnerungen teilhaben. Beide sind als queere Personen vom Land in die Stadt aufgebrochen. Was hat sie dazu bewegt, was blieb zurück und wie verändert die eigene Biografie den Blick auf das, was einmal Heimat war?
Für die im Kunstverein gezeigte Arbeit kehrten beide gemeinsam dorthin zurück, wo sie aufgewachsen sind: nach Filderstadt in Baden-Württemberg und Châlons-en-Champagne in Frankreich. Mit großem zeitlichem Abstand begegnen sie dort der eigenen Vergangenheit und lassen den jeweils anderen an ihren Erinnerungen teilhaben. Beide sind als queere Personen vom Land in die Stadt aufgebrochen. Was hat sie dazu bewegt, was blieb zurück und wie verändert die eigene Biografie den Blick auf das, was einmal Heimat war?
Die Rückkehr gilt einem Abschied, für den damals kein Raum war. An vertrauten, meist ereignislosen Schauplätzen der Kindheit und Jugend überlagern sich in der flirrenden Hitze des Sommers einsam erlebte Vergangenheit und gemeinsam erfahrene Gegenwart. Frühere Erwartungen, Hoffnungen und Verletzungen finden im Erzählen und Zuhören eine neue Gegenwart. Was damals ein fluchtartiges Fortgehen war, kann so spät zu einem bewussten Abschied werden. Weglaufen ist einfach. Es ist der Abschied, der schwer ist.
Die Videoarbeit, die zum Jahreswechsel bereits im von Lisa Britzger geleiteten Kunsthaus Kaufbeuren zu sehen war, steht im Erdgeschoss des Kunstvereins im Dialog mit ausgewählten Videostills sowie teils installativen Filzarbeiten von Pierre-Yves Delannoy – Erinnerungen an eine Kindheit, die nicht vergessen werden sollte.
Die Videoarbeit, die zum Jahreswechsel bereits im von Lisa Britzger geleiteten Kunsthaus Kaufbeuren zu sehen war, steht im Erdgeschoss des Kunstvereins im Dialog mit ausgewählten Videostills sowie teils installativen Filzarbeiten von Pierre-Yves Delannoy – Erinnerungen an eine Kindheit, die nicht vergessen werden sollte.
Mauricio Hölzemann und Pierre-Yves Delannoy leben und arbeiten als Liebespaar und Künstlerduo in München.
Ihre performativ-medialen Arbeiten wurden u. a. im Goethe-Institut Paris, im space n.n. in München, in der AkademieGalerie München, im Haus der Kunst und im Kunsthaus Kaufbeuren gezeigt. Während Pierre-Yves Delannoy einen architektur- und medienkunstbasierten Ansatz verfolgt, bringt Mauricio Hölzemann seine Erfahrungen aus Schauspiel, Performance und Videokunst ein. Gemeinsam haben sie an der Akademie der Bildenden Künste in München in der Klasse von Prof. Julian Rosefeldt studiert.
Ihre performativ-medialen Arbeiten wurden u. a. im Goethe-Institut Paris, im space n.n. in München, in der AkademieGalerie München, im Haus der Kunst und im Kunsthaus Kaufbeuren gezeigt. Während Pierre-Yves Delannoy einen architektur- und medienkunstbasierten Ansatz verfolgt, bringt Mauricio Hölzemann seine Erfahrungen aus Schauspiel, Performance und Videokunst ein. Gemeinsam haben sie an der Akademie der Bildenden Künste in München in der Klasse von Prof. Julian Rosefeldt studiert.




Geänderte Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag, 17–21 Uhr
Samstag und Sonntag, 11–18 Uhr
Samstag und Sonntag, 11–18 Uhr
Veranstaltungen:
Donnerstag,
1.10.26,
19 Uhr
Donnerstag,
24.9.26,
18:30 Uhr
Samstag,
17.10.26,
14:00 Uhr
1.10.26,
19 Uhr
Donnerstag,
24.9.26,
18:30 Uhr
Samstag,
17.10.26,
14:00 Uhr
Aktuell:
Mauricio Hölzemann + Pierre-Yves Delannoy
Running away is easy,
it’s the leaving that’s hard
19.9.–18.10.26
Ein Projekt im Rahmen von GROUNDFLOOR PLAYGROUND
Zur Eröffnung am Samstag, 19. September, 18:30 Uhr, laden wir Sie und ihre Freund*innen herzlich ein. Einführend spricht Christian Thöner mit Mauricio Hölzemann und Pierre-Yves Delannoy über deren Arbeit.
Das frühe Verlassen der kleinstädtischen und ländlichen Heimat bildet den Ausgangspunkt der einstündigen Videoarbeit „Running away is easy, it’s the leaving that’s hard“ (2025) von Mauricio Hölzemann und Pierre-Yves Delannoy. Die beiden Künstler sind ein Liebespaar. Neben ihren jeweiligen künstlerischen Praxen arbeiten sie auch als Duo. In ihrer Auseinandersetzung mit Zugehörigkeit und Identität verbinden sie dokumentarische Nähe, Fiktion und Humor.
Für die im Kunstverein gezeigte Arbeit kehrten beide gemeinsam dorthin zurück, wo sie aufgewachsen sind: nach Filderstadt in Baden-Württemberg und Châlons-en-Champagne in Frankreich. Mit großem zeitlichem Abstand begegnen sie dort der eigenen Vergangenheit und lassen den jeweils anderen an ihren Erinnerungen teilhaben. Beide sind als queere Personen vom Land in die Stadt aufgebrochen. Was hat sie dazu bewegt, was blieb zurück und wie verändert die eigene Biografie den Blick auf das, was einmal Heimat war?
Die Rückkehr gilt einem Abschied, für den damals kein Raum war. An vertrauten, meist ereignislosen Schauplätzen der Kindheit und Jugend überlagern sich in der flirrenden Hitze des Sommers einsam erlebte Vergangenheit und gemeinsam erfahrene Gegenwart. Frühere Erwartungen, Hoffnungen und Verletzungen finden im Erzählen und Zuhören eine neue Gegenwart. Was damals ein fluchtartiges Fortgehen war, kann so spät zu einem bewussten Abschied werden. Weglaufen ist einfach. Es ist der Abschied, der schwer ist.
Die Videoarbeit, die zum Jahreswechsel bereits im von Lisa Britzger geleiteten Kunsthaus Kaufbeuren zu sehen war, steht im Erdgeschoss des Kunstvereins im Dialog mit ausgewählten Videostills sowie teils installativen Filzarbeiten von Pierre-Yves Delannoy – Erinnerungen an eine Kindheit, die nicht vergessen werden sollte.
Mauricio Hölzemann und Pierre-Yves Delannoy leben und arbeiten als Liebespaar und Künstlerduo in München.
Ihre performativ-medialen Arbeiten wurden u. a. im Goethe-Institut Paris, im space n.n. in München, in der AkademieGalerie München, im Haus der Kunst und im Kunsthaus Kaufbeuren gezeigt. Während Pierre-Yves Delannoy einen architektur- und medienkunstbasierten Ansatz verfolgt, bringt Mauricio Hölzemann seine Erfahrungen aus Schauspiel, Performance und Videokunst ein. Gemeinsam haben sie an der Akademie der Bildenden Künste in München in der Klasse von Prof. Julian Rosefeldt studiert.
Für die im Kunstverein gezeigte Arbeit kehrten beide gemeinsam dorthin zurück, wo sie aufgewachsen sind: nach Filderstadt in Baden-Württemberg und Châlons-en-Champagne in Frankreich. Mit großem zeitlichem Abstand begegnen sie dort der eigenen Vergangenheit und lassen den jeweils anderen an ihren Erinnerungen teilhaben. Beide sind als queere Personen vom Land in die Stadt aufgebrochen. Was hat sie dazu bewegt, was blieb zurück und wie verändert die eigene Biografie den Blick auf das, was einmal Heimat war?
Die Rückkehr gilt einem Abschied, für den damals kein Raum war. An vertrauten, meist ereignislosen Schauplätzen der Kindheit und Jugend überlagern sich in der flirrenden Hitze des Sommers einsam erlebte Vergangenheit und gemeinsam erfahrene Gegenwart. Frühere Erwartungen, Hoffnungen und Verletzungen finden im Erzählen und Zuhören eine neue Gegenwart. Was damals ein fluchtartiges Fortgehen war, kann so spät zu einem bewussten Abschied werden. Weglaufen ist einfach. Es ist der Abschied, der schwer ist.
Die Videoarbeit, die zum Jahreswechsel bereits im von Lisa Britzger geleiteten Kunsthaus Kaufbeuren zu sehen war, steht im Erdgeschoss des Kunstvereins im Dialog mit ausgewählten Videostills sowie teils installativen Filzarbeiten von Pierre-Yves Delannoy – Erinnerungen an eine Kindheit, die nicht vergessen werden sollte.
Mauricio Hölzemann und Pierre-Yves Delannoy leben und arbeiten als Liebespaar und Künstlerduo in München.
Ihre performativ-medialen Arbeiten wurden u. a. im Goethe-Institut Paris, im space n.n. in München, in der AkademieGalerie München, im Haus der Kunst und im Kunsthaus Kaufbeuren gezeigt. Während Pierre-Yves Delannoy einen architektur- und medienkunstbasierten Ansatz verfolgt, bringt Mauricio Hölzemann seine Erfahrungen aus Schauspiel, Performance und Videokunst ein. Gemeinsam haben sie an der Akademie der Bildenden Künste in München in der Klasse von Prof. Julian Rosefeldt studiert.




Geänderte Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag, 17–21 Uhr
Samstag und Sonntag, 11–18 Uhr
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Donnerstag
1.10.26
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24.9.26
18:30 Uhr
Samstag
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